Froeschles-Kochbuch

le bon goût de vivre
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Tarta de Santiago

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Köstliches Souvenir

Vor zehn Jahren machte sich Rita Maria Meyer aus Münster auf den Jakobsweg und pilgerte bis nach Santiago de Compostela. Von dort brachte sie das Rezept dieser spanischen Mandeltarte mit. Der Kuchen wie das Pilgern begeistern sie bis heute. Sie hat sogar einen Freundeskreis der Jakobspilger in ihrer Heimatstadt gegründet.

Zutaten
  • 6 Eier
  • 275 g Zucker
  • Schale einer unbehandelte Zitrone
  • 500 g Mandeln, fein gemahlen
  • 1 Prise Salz
  • Öl für die Backform
  • Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Die Eier mit einem Handmixer sehr schaumig aufschlagen (etwa zehn Minuten!), dann den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis eine dick-cremige Masse entsteht. Die abgeriebene Zitronenschale und eine Prise Salz in den Teig geben. Schließlich noch das Mandelmehl löffelweise unterheben. Den Teig in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) geben und die Oberfläche glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad etwa eine Stunde backen. Am besten mit einem Holzstäbchen in den Teig stechen und den Gargrad testen. Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Schließlich bekommt der Kuchen noch eine Puderzuckerhaube. „Original spanisch“ ist er mit dem Santiagokreuz. Dazu eine Schablone mit der Kreuzform aus Papier ausschneiden und vor dem Bestäuben mit Puderzucker auf den Kuchen legen. Besonders gut schmeckt der Kuchen, wenn er einen Tag durchziehen konnte.

In Spanien isst man ihn gerne zusammen mit etwas Hochprozentigem. So könnte man die Oberfläche mit einer Gabel einstechen und ihn mit süßem Dessertwein oder süßem Sherry beträufeln. Zuweilen wird der Kuchen auch mit Cognac oder Brandy serviert. Dazu einen dünnen Spiegel des Alkohols auf einen Teller geben und den Kuchen darauf setzen. So kann die Flüssigkeit von unten in den Teig ziehen.

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