Laugenbrötchen

Zunächst aus den angegebenen Zutaten einen Hefeteig herstellen und 30 bis 40 Minuten gehen lassen.
Dann 16 bis 20 Brötchen formen (schleifen) und 30 Minuten gehen lassen.
Danach die Brötchen für 15 Minuten gut kühlen, dadurch bekommt das Gebäck eine dünne Haut und wird etwas steifer, es läßt sich dann besser laugen.
Ich gebe etwas Lauge in eine Müslischale, ziehe mir Gummihandschuhe an und wende die gekühlten Brötchen darin.

Gerösteten Blumenkohl mit maghrebinischem Einfluss

Blumenkohl, Oliven und ungeschälten Knoblauch mit dem Olivenöl und zwei kräftigen Priesen Salz vermischen und in einer Lage auf ein berändertes Backblech ausbreiten.
Für ca. 30 Minuten rösten, währenddessen einige Male durch wenden, bis die Röschen alle goldbraun und an manchen Stellen geschwärzt sind.
Das Blech herausnehmen, den Knoblauch von seiner Haut befreien, die Schalen entsorgen und alles in eine Servierschüssel oder eine Servierplatte häufen.
Harissa und Crème-fraîche zusammen rühren und auf Schärfe abschmecken.
Die Crème über den Blumenkohl verstreichen und mit den Granatapfelkernen garniert servieren.

Nudelsalat für die dunklen Tage

Den Kürbis schälen und hacken, mit 2 EL Rapsöl mischen und in einer Lage auf ein Backblech ausbreiten. Den Rosenkohl putzen und in die Hälfte schneiden, mit dem restlichen Rapsöl vermischen und auf ein zweites Backblech ausbreiten. Zuerst den Kürbis in den vorgeheizten Ofen schieben, 35-40 Minuten rösten. Nach der halben Garzeit den Kürbis durchwenden und -rühren und das Blech mit dem Rosenkohl ebenfalls in den Ofen geben.

Gratinierter Tilapia, englisch

Käse, Senfpulver, Cayenne und Worcestersauce in einer kleinen Rührschüssel vermischen und beiseite stellen.

Eine mittelgroße Gratinform mit 1 EL Butter ausfetten. Die Fischfilets in einer Lage in der Form auslegen. Bier über den Fisch gießen, die Käsemischung gleichmäßig über die Filets verteilen. Die restliche Butter schmelzen und ebenmäßig ueber den Fisch träufeln.

Tilapiafilets im vorgeheizten Ofen 10-15 Minuten überbacken, bis der Käse schmilzt und die Oberfläche anfängt braune Farbe zu bekommen, der Fisch keine Opazität mehr aufweist und er gerade durch ist.

Im Falle, dass der Fisch schon gar, die Käsekruste jedoch etwas mehr Bräune bedarf, die Gratinform bloß kurz unter den Grill schieben und darauf ein wachsames Auge halten.

Sofort, sehr heiß, servieren.

Saftige Hähnchenbrustrouladen

Jede Hähnchenbrusthälfte flach vor sich auf ein Brett legen, mit einem scharfen Messer mit dünner Klinge einen Schnitt in die Längsseite bis fast auf die gegenüberliegende Seite machen (darauf achten, dass Sie nicht das Fleisch durchschneiden!).
Die Brust wie ein Buch aufschlagen.
Das Fleisch zwischen zwei Stück Frischhaltefolie legen und mit einem Nudelholz flach klopfen, bis das Fleisch um mehr als die Hälfte so dünn ist, wie zuvor.
Diese flach geklopften Stücke nun in 5 cm breite Streifen schneiden.

Jeden langen Streifen großzügig mit der Füllung bestreichen und ihn danach aufrollen. Jede Hähnchenbrustroulade nun in dünne Pancetta- oder Speckscheiben aufwickeln und zubinden (pro Roulade zweimal zubinden).

Eine große, breite Pfanne über mäßige bis mäßig-hohe Hitze stellen und die Rouladen bei öfterem Wenden bräunen.
Mit dem Wein ablöschen, den Alkohol ein wenig verdampfen lassen und den Fond angießen.
Die Herdplatte so einstellen, dass die Flüssigkeit bei einem Köcheln bleibt. Die Rouladen unter gelegentlichem Wenden 7-8 Minuten garen, oder bis das Fleisch kurz vor dem gegart sein ist.

Mittlerweile, die Champignons in Butter über hoher Flamme garen, die Flamme ermäßigen und den Lauch dazugeben; in ca. 5 Minuten weich und welk kochen.
Pfanneninhalt zu den Rouladen hinzufügen und die Rouladen fertig garen, möglicherweise bloß noch 1-2 Minuten lang.
Das Gericht nochmals auf Salz und Pfeffer abschmecken und die Petersilie in die Sauce rühren.
Sehr heiß auftragen.

Mit Kartoffelpüree und einem Tomatensalat gereicht sind die Rouladen ein Gedicht.

Rosenkohl für die Festtage

Den Rosenkohl waschen, im Sieb abtropfen lassen, den Stielansatz abschneiden und das Gemüse längs halbieren; in eine große Schüssel geben. Zwei Esslöffel von dem Olivenöl hinzufügen und gründlich vermischen. Den Rosenkohl direkt auf ein Backblech ausbreiten, Schnittfläche nach unten und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Ofen 30-40 Minuten ohne Umwenden rösten, bis das Gemüse sich weich anstechen lässt und die Unterseite anfängt zu bräunen. Sollte der Knoblauch anfangen zu bräunen, den Zitronensaft und 2 EL Limoncello darunter rühren sowie Senf und Gemüsefond. Die Herdplattenregelung auf mäßig-schwach bis schwach einstellen und die Flüssigkeit langsam bis auf die Hälfte einkochen lassen.

Zwischenzeitlich, eine Sauteuse über mäßig, bis mäßig-hoher Flamme mit weiteren 2 EL Öl erhitzen. Den Mohn und 5 von den Knoblauchzehen, entweder fein gehackt oder durch die Presse gedrückt hinzufügen. Solange unter Rühren kochen, bis der strenge Geruch sich verliert, jedoch der Knoblauch auf keinen Fall gebräunt ist. Senfkörner, Muskat und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben und 1-2 Minuten länger kochen und umrühren.

Sobald der Rosenkohl beinahe fertig ist, es bloß leicht karamellisiert ist, die Flüssigkeit wieder über hohe Hitze setzen und die restlichen 2 Knoblauchzehen (fein gehackt oder durch die Presse gedrückt) und den Rest von Limoncello dazugeben. Den Rosenkohl aus den Ofen nehmen und in die Pfanne mit dem Limoncello-gemisch geben und alles sorgfältig durchmischen. Weitere 2-3 Minuten auf Hitze durch schwenken, damit die Glasur haften und in das Gemüse besser eindringen kann. Mit Petersilie, Zitronenzeste und eventuell Parmesankäse garnieren.

Heiß servieren.
Sie sind gleichermaßen gut aufgewärmt, wie kalt aus dem Kühlschrank gegessen.

Fondue *Neue Welt*

Die Schalotten im Olivenöl karamellisieren. Thymian, Apfelmus, Senf, Essig, Ahornsirup, Pul Biber und Zitronenzeste dazu rühren.
Alles mit dem Zauberstab im Topf glatt pürieren und nachher zum Kochen bringen. Das Bier hinein rühren und unter Rühren weiter kochen.

Die beiden Käse mit dem Mehl gründlich vermischen und anschließend allmählich dem Topf mit dem Apfelmus und dem Bier unter stetem Rühren hinzufügen, bis der Käse komplett geschmolzen ist. Topfinhalt in einen Fonduetopf umfüllen, welcher auf ein Rechaud gesetzt wurde.
Mit Brotwürfeln und/oder knackigen Apfelscheiben servieren.

Pikanter Ziegenfrischkäseaufstrich

Zunächst die Zitronen zu Confit verarbeiten: Die Enden von den Zitronen abschneiden und entsorgen. Die Zitronen sehr dünn scheibeln. In einen Topf geben und mit Olivenöl bedecken.
Erhitzen bis das Öl kaum ganz leise köchelt und danach die Hitzeregelung auf Tiefsttemperatur einstellen und 1 Stunde durchziehen lassen (dabei gelegentlich umrühren).

Das Rezept ergibt mehr als für den Aufstrich benötigt wird, der Rest ist vielseitig verwendbar, besonders köstlich mit Spaghetti gepaart.

Warmes Winter Lassi

Karotten mit Kardamon, Muskat und Zimt, den Zitronenzesten, dem Ingwer, dem Ahornsirup sowie dem Honig und dem Orangensaft weich kochen, ca. 5 Minuten lang.

Joghurt unterrühren und weitere 5 Minuten lediglich leise simmern lassen, bitte keinesfalls aufkochen lassen und dabei öfters umrühren.

Anschließend im Mixer/Blender glatt verarbeiten und sofort in hitzebeständige Glasbecher umfüllen.

Mit den Gewürzen und einem Schuss Ahornsirup garnieren.

Honigkuchen aus Lettland

Der Honigkuchen erinnert Inga Knoka immer an ihre lettische Heimat. Die 35-Jährige lebt seit drei Jahren mit ihrer Familie im Münsterland und fühlt sich wohl hier, doch Heimweh hat sie ab und zu immer noch. Dagegen hilft ihr immer der Honigkuchen, eine lettische Spezialität aus mehreren Biskuitböden und einer Füllung aus Crémé fraîche.

Pastinakencremesuppe mit feiner Vanillenote

Butter im groβen Topf über mäβiger Hitze schmelzen. Die Lauchhälften hinzufügen und sie hell anbräunen lassen. Das Mark aus der Vanilleschote herauskratzen, alle Teile davon sowie die Pastinaken, Wein, Lorbeer und Thymian in den Topf geben. Mit dem Wasser aufgieβen, den Topf zudecken und alles zum Kochen bringen. Die Hitzezufuhr so regeln, daβ die Suppe bei einem Köcheln bleibt und 45 Minuten so belassen.

Im Anschluss die Suppe glatt pürieren, mit Sahne und Milch verfeinern, und falls erforderlich mit Wasser etwas verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sehr heiβ servieren.

Pellkartoffeln mit Kräuterstippe

Den Käse im Sieb abtropfen lassen, anschlieβend mit dem Schneebesen glattschlagen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch und Knoblauch fein hacken und zusammen mit einem Schuss Walnussöl unter den Käse mischen. Als Beigabe zu Pellkartoffeln reichen.